Das ZEILEIS Gesundheitszentrum

+ Geschichte + Dr. Martin Zeileis

Im ZEILEIS Gesundheitszentrum kommt Ihnen die Tradition eines Familienunternehmens mit jahrzehntelanger Erfahrung zugute. Seit Valentin Zeileis Anfang des 20. Jahrhunderts den Hochfrequenzstrom als Therapieform etablierte, hat sich hier in Gallspach ein modernes Diagnose- und Therapiezentrum mit vollausgestatteter Facharztordination entwickelt. Heute wird das Gesundheitszentrum in 4. Generation von Dr. Martin Zeileis geführt.

1929 wurde das Institutsgebäude im Auftrag von Valentin Zeileis von Schülern Otto Wagners erbaut und 1997 unter Erhaltung zahlreicher Jugendstilelemente generalsaniert.

Auf 3 Etagen befinden sich Ordination, Diagnostikeinrichtungen und zahlreiche Behandlungsräume für die verschiedenen Elektro-, Physio- und Mechanotherapien (siehe Therapien…).

1992 wurde bei Probebohrungen auf dem Grundstück des Instituts eine Heilwasserquelle entdeckt. Das behördlich geprüfte Mineralwasser (Natriumhydrogencarbonat und Chlorid) speist heute das moderne Therapiebecken des Hauses, wo Unterwassertherapie praktiziert wird. Das warme, salzhaltige Wasser eignet sich ausgezeichnet für die Behandlung von rheumatischen Erkrankungen, Gelenks- und Wirbelsäulenbeschwerden und Hauterkrankungen.

Neue Erfahrungen und Erkenntnisse erfordern die laufende Anpassung der Räumlichkeiten und Ausstattung. Das ZEILEIS Gesundheitszentrum wird ständig erweitert und modernisiert und mit Geräten für Therapie und Diagnostik nach dem neuesten Stand der Technik ausgestattet.

Das Herzstück des Instituts, der Hochfrequenz-Behandlungsraum, hat sich allerdings seit 90 Jahren kaum verändert. So konnte der „Tesla-Transformator“ –  benannt nach seinem berühmten Erfinder Nikola Tesla – bis auf wenige Verschleißteile im Originalbauzustand erhalten werden und ist immer noch in Betrieb.

Viele weitere Apparate für Elektrotherapien, die hier im Laufe der Zeit entwickelt und gebaut wurden, sind im hauseigenen „Museum“ zu besichtigen.

Das ZEILEIS Gesundheitszentrum wird als private Tagesambulanz geführt.

Gerne unterstützen wir Sie bei der Auswahl eines Quartieres in der Nähe des Instituts.

Jeder Patient erhält nach einem ausführlichen Arztgespräch seinen eigenen individuellen Therapieplan und wird über die meist 2 – 3-wöchige Behandlungsdauer persönlich betreut. Die Behandlungen werden im Sinne des Gründers und seiner Nachfolger meist in Gruppen bzw. Gemeinschaftsräumen durchgeführt. Dies ermöglicht den regen Austausch unter den Patienten und kann den Heilungserfolg verstärken.

Auch der soziale Aspekt war von Anfang an ein Markenzeichen des Instituts. Behandelte der Gründer Valentin Zeileis anfangs noch gänzlich ohne Honorar, wurde 1930 der „Verein der Zeileisfreunde“ gegründet. Mit den Spenden von Vereinsmitgliedern und zufriedenen Kunden werden bis heute Patienten unterstützt, die sich eine Therapie selbst nicht leisten können (mehr dazu im Servicebereich).

 

Die Geschichte

1906 Valentin Zeileis – Vom Handwerker zum Heiler

Valentin Zeileis (geb. 1873), gelernter Kupferschmied, universiell interessierter Mensch und begeisterter Physiker, ist um die Jahrhundertwende einer der führenden Kunsthandwerker der „Wiener Werkstätten“. Als seine Zeitgenossen Nikola Tesla und Jacques-Arséne d’Arsonval (Namensgeber der Hochfrequenztherapie) erkennen, dass hochfrequenter Wechselstrom für den Menschen ungefährlich ist und als Reiztherapie zur Verbesserung der Gesundheit beitragen kann, setzt er sein physikalisches Wissen und seine Handwerkskunst dafür ein, Instrumente nach diesem Prinzip für Therapiezwecke zu entwickeln, zu bauen und damit Patienten zu behandeln. Bald hat er so viel Zulauf, dass er sein 1912 erworbenes Wasserschloss in Gallspach für die Hochfrequenz-Behandlungen einrichtet und 1920 für Patienten öffnet.

Finanziell unabhängig, behandelt Valentin Zeileis im Wasserschloss unentgeltlich. Er ist kein Schulmediziner und wird dafür oft angefeindet, aber seine Behandlungserfolge bestätigen seine Kompetenz. Die Zahl der Heilungssuchenden steigt, sodass bald auch das Schloss zu klein wird.

1929 Das Institutsgebäude wird errichtet

Auf dem Areal des Wasserschlosses wird die Vision, ein eigenes Gebäude für die Behandlungen zu errichten, realisiert: Valentin Zeileis beauftragt die Otto Wagner-Schüler H. Aichinger und H. Schmid mit der Planung und 1929 wird das neue Institutsgebäude eröffnet.

Fritz G. Zeileis (geb.1898), einziger Sohn von Valentin, hat in der Zwischenzeit ein Medizinstudium und die Facharztausbildung zum Radiologen absolviert und ist seit 1924 als Juniorpartner an der Seite seines Vaters.

Der Patientenansturm nimmt weiter zu. Bis zu 95.000 Kurgäste konsultieren jährlich das Institut und der Mitarbeiterstab wird stetig vergrößert. 1930 zählt die 1.500 Einwohner-Gemeinde Gallspach 170.000 Übernachtungen, 1939 werden rund 500.000 Nächtigungen erreicht. 1934 wird Valentin R. Zeileis geboren, 1939 sein Bruder Fritz G. Zeileis.

1939 Die 2. Generation – MR Dr. Fritz G. Zeileis

1939 verstirbt Valentin Zeileis als Ehrenbürger der Gemeinde Gallspach, Dr. med. Fritz G. Zeileis übernimmt die Leitung des Instituts. Auch während seiner Militärdienstzeit ist das Institut in Betrieb: Dr. Maria Rotter, Ärztin und Pionierin der Kristall- und Edelsteintherapie, führt es durch die Kriegswirren. Die Hochfrequenztherapie wird konsequent fortgeführt. 1945 wird das Institut in ein Lazarett umgewandelt, zu dessen Chefarzt Dr. Fritz G. Zeileis bestellt wird. Nach Kriegsende wird das Institut als Gesundheitszentrum von Dr. Zeileis weitergeführt. Später steht ihm Dr. DI Wilhelm Furtwängler (Sohn des gleichnamigen Dirigenten) als Physiker und Chemiker im Institut zur Seite und das Angebot an Therapien wird laufend ausgebaut. 

1950 Zulassung zur Privatkrankenanstalt

1950 wird das Institut als „Private Krankenanstalt“ nach dem OÖ Krankenanstaltengesetz anerkannt.

1954 feiert das ZEILEIS Gesundheitszentrum sein 25-jähriges Bestehen. Der Besucheransturm ist ungebrochen groß: Gallspach erlebt einen Wirtschaftsboom, ist zum Kurort und einem der größten Fremdenverkehrszentren Österreichs geworden. Die Söhne Valentin R. (Facharzt für Physikalische Medizin) und Fritz G. (Internist) studieren beide Medizin und verstärken ab den 1960er Jahren das Institutsteam.

Der Seniorchef MR Dr. Fritz G. Zeileis, Träger des „Großen Goldenen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich“, verstirbt 1978 als Ehrenbürger von Gallspach, wie schon sein Vater zuvor.

1976 Die 3. Generation – Prof. OMR Dr. Valentin R. Zeileis

Dr. Valentin R. Zeileis übernimmt 1976 die Leitung des Gesundheitszentrums. Das wirtschaftliche Hoch ist zwar verebbt und die Besucherzahlen gehen zurück, doch für das Patientenerlebnis ist das nicht unbedingt ein Nachteil. Waren früher bis zu 2.000 Menschen bis weit auf die Straße hinaus bei der Aufnahme angestellt, so freuen sie sich bis heute über eine zeitintensive persönliche medizinische und therapeutische Betreuung. Dr. Valentin R. Zeileis, „Ehrenringträger“ der Gemeinde Gallspach, hat 3 Kinder, sein Sohn Dr. Martin Zeileis, Facharzt für Physikalische Medizin und Rehabilitation, wird 1997 stellvertretender ärztlicher Leiter.

1992 Die „Valentinsquelle“ wird entdeckt

Bei einer Bohrung auf dem Institutsareal wird in 930 m Tiefe 52°C heißes, salzhaltiges Mineralwasser gefunden. 1996 das erfreuliche Ergebnis der Wasseranalyse: Das Gesundheitszentrum ZEILEIS verfügt über die flouridhältigste Quelle Österreichs. Mit hohem Anteil an Natriumhydrogencarbonat und Chlorid erhält das Wasser die behördliche Anerkennung als Heilwasser. 

1997 Generalsanierung

Das Gesundheitszentrum ZEILEIS wird generalsaniert und in großem Stil umgebaut – modernste medizinische Standards werden erreicht.

3 Diagnostik- und Behandlungsebenen werden gestaltet, das mit Glas überdachte Therapiebecken im Innenhof wird mit dem Heilwasser der Valentinsquelle gespeist und zentral genutzt. Diese Struktur hat sich bis heute bewährt.

2016 Die 4. Generation – Dr. Martin Zeileis

Dr. Martin Zeileis führt heute das Institut und betreibt die bewährte „ZEILEIS Methode“ im Sinne seiner Vorfahren. Das Wissen über die heilende Anwendung von Hochfrequenzstrom wurde von Generation zu Generation weitergegeben. In Kombination mit den zahlreichen weiteren Behandlungsformen im Institut erzielt Dr. Martin Zeileis beachtliche Heilungserfolge, die weite Anerkennung finden. Patienten aus aller Welt, die teils seit Jahrzehnten das Institut besuchen, bestätigen die erfolgreichen Behandlungen in ihren Patientenberichten.

Ihr Arzt Dr. Martin Zeileis

Dr. Martin Zeileis, Urenkel des Institutgründers Valentin Zeileis, absolviert sein Medizinstudium in Innsbruck und die Facharztausbildung für Physikalische Medizin und Rehabilitation in Wels.

1991 tritt er in das Institut, das sein Vater Dr. Valentin R. Zeileis seit 1976 in 3. Generation leitet, ein und ist 1997 maßgeblich an der Generalsanierung und Modernisierung des Gesundheitszentrums beteiligt. Im selben Jahr wird Dr. Martin Zeileis stellvertretender medizinischer Leiter und übernimmt nach dem Rückzug seines Vaters 2016 die Gesamtleitung des Instituts.  Er bleibt der Philosophie seiner Vorfahren treu: Die Erhaltung und Wiederherstellung der Gesundheit – zum Wohle der Menschen.