Hochfrequenztherapie

Resonanz-Magnetfeld-Therapie

Therapien in der Ordination

Eigenblutbehandlung

Die Behandlung mit Eigenblutserum beruht auf der Re-Injektion von geringfügig denaturiertem Eigenblut.

Mit der Eigenblutbehandlung können die natürlichen Abwehrkräfte des Körpers mobilisiert werden, der Mesenchymstoffwechsel wird gefördert und der Körper wird für andere Therapien empfänglicher (sensibilisiert).

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RMT (Resonanz-Magnetfeld-Therapie)

Bei der Resonanz-Magnetfeld-Therapie werden Magnetfelder zur Beschleunigung des Heilungsprozesses und der Schmerzbehandlung eingesetzt. Das elektromagnetische Feld durchdringt den Körper, regt dabei die Durchblutung an und erhöht die Sauerstoffversorgung der Zellen. Aufgrund der erhöhten Permeabilität (Durchlässigkeit) der Zellwand wird der gesamte Stoffwechsel angeregt, die Zellerneuerung wird angekurbelt und Abwehrkräfte werden gestärkt. Darüber hinaus wirken Magnetfelder entspannend auf das vegetative Nervensystem, das die Funktionen der inneren Organe lenkt. Diese Behandlung wird bei Schmerzen im Bereich des Bewegungsapparates, bei Durchblutungs- und Stoffwechselstörungen (Gicht, Blutzucker, Blutdruck etc.), bei Migräne sowie bei Hauterkrankungen wie Allergien und Neurodermitis und verschiedenen Entzündungen angewendet.

Heilgymnastik

Die Heilgymnastik wird als Einzel- oder Gruppentherapie angeboten.

Heilgymnastik für Erwachsene:

  • FBL (Funktionelle Behandlungslehre)
  • Orofaziale Therapie
  • Neurophysiologische Behandlung (Bobath)
  • Skoliosetherapie (Schroth)
  • Beckenbodentherapie

 

Heilgymnastik für Kinder:

  • Orofaziale Therapie
  • Skoliosetherapie (Schroth)

 

Massagen
  • Klassische Massage
  • Bindegewebsmassage
  • Akupunkt-Meridian-Massage
  • Manuelle Lymphdrainage
  • Gesichtslymphdrainage
Aderlass und Blutegel-Therapie

Die gezielte Blutabnahme beim Aderlass oder der Blutegeltherapie regt die Selbstheilungskräfte des Körpers an. Um das fehlende Blut zu ersetzen, muss der Organismus neue Blutzellen bilden. Dadurch verbessert sich die Fließeigenschaft des Blutes, das Blut kann Sauerstoff besser aufnehmen. Die Entgiftung wird angeregt und das Immunsystem arbeitet effektiver. Durchblutungsstörungen, Bluthochdruck, Entzündungen und Gicht sind einige der Einsatzgebiete, wo gute Erfolge erzielt wurden.

Preisliste der Leistungen in der Ordination

Therapien im Diagnose- und Therapiezentrum (Krankenanstalt)

Hochfrequenztherapie

Energie für Ihr Wohlergehen

Die Hochfrequenztherapie ist die Hauptbehandlung im ZEILEIS Gesundheitszentrum. Sie wird je nach Krankheitsbild mit anderen Therapien kombiniert. Ziel ist es, die Gesundheit wiederherzustellen und Heilungsprozesse zu fördern.

Grundlage dafür ist die Behandlung mit Hochfrequenzströmen. Dem Körper wird die Energie zugeführt, die er braucht, um seine Selbstheilungskräfte zu aktivieren und so zur Besserung der Beschwerden bzw. Gesundung führt.

Die Durchblutung und Sauerstoffaufnahme in den Zellen werden erhöht, die Aktivierung des Zellstoffwechsels fördert die Zellregeneration.

Es kommt zu einer positiven Beeinflussung des vegetativen Nervensystems und der inneren Organe.

Behandelt werden die betroffenen Körperregionen mit einer Behandlungselektrode, die einem Brausekopf ähnlich sieht und Hochfrequenzimpulse aussendet.

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Solenoid

Solenoid, auch Allgemeine d´Arsonvalisation oder Autokonduktion genannt, ist eine modifizierte Form der Hochfrequenztherapie (klassische d´Arsonvalisation).

Indikationen Solenoid I

Indikationen Solenoid II

Indikationen Solenoid III

  • Migräne
  • Kopfschmerz (va. vasomotorisch)
  • Angiospasmen

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Diathermie

Die Hochfrequenzdiathermie (Durchwärmung) ist ein Verfahren der Physikalischen Medizin, das Wärme, die durch Absorption (Konversion) elektrischer Energie im Gewebe entstanden ist, zu therapeutischen Zwecken verwendet. Man kann sie damit auch zur Thermotherapie rechnen.

Die Hochfrequenzdiathermie beinhaltet die Therapien mit Kurzwelle, Mikrowelle, Dezimeterwelle und Ultrakurzwelle.

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Ultraschall

DEFINITION

Unter der Ultraschalltherapie versteht man die Ausnutzung von Schallschwingungen jenseits der Hörschwelle (16 –20 kHz) zu therapeutischen Zwecken.

WIRKUNG

  • Mechanische Wirkung als Mikromassage
  • Thermische Wirkung durch Absorption und Reflexion
  • Biologische Wirkung durch physiko-chemische Effekte (Steigerung von Membrandurchlässigkeit, Gewebsernährung, Enzymaktivität und Bindegewebsstoffwechsel).

Daraus ergeben sich folgende therapeutisch nutzbare Wirkungen: schmerzstillend, entzündungshemmend, durchblutungsfördernd, regenerationsfördernd.

INDIKATIONEN

  • Schmerzen
  • Degenerative und entzündlich-rheumatische Erkrankungen des Bewegungsapparates
  • Posttraumatische Funktionsstörungen
  • Beschwerden von Haut (Narben), Bindegewebe, Muskeln (Sehnen), Nerven, Gelenken und Knochen
  • Leichte Durchblutungsstörungen

 

TENS

DEFINITION

Bei der transkutanen elektrischen Nervenstimulation handelt es sich um ein Verfahren der elektrischen Schmerzlinderung durch niederfrequente Impulsströme (monophasisch und biphasisch).

WIRKUNG

Mit den verwendeten Reizströmen werden periphere Nerven und Rezeptoren in Haut, Unterhaut, Bindegewebe, Muskulatur, Sehnen und Gefäßen erregt. Dabei kommt es bei ausreichend intaktem Nervensystem zur Auslösung nervaler Reaktionen. Die Schmerzleitung wird unterdrückt, jedoch nicht ausgeschaltet.

INDIKATION

Schmerzen (akut und chronisch)

Durchblutungsstörungen

Muskelverspannungen

PHYSIKALISCHE GRUNDLAGEN

Bei den TENS-Geräten lassen sich Impulsfrequenz, Stromstärke und Impulsdauer stufenlos regeln. Dabei sollte die Stromstärke zwischen 0 und 50 mA, die Frequenz zwischen 0 und 100 Hz und mehr und die Impulsbreite zwischen 0,1 und 0,5 ms einstellbar sein.

Folgende Stromformen werden unterschieden: Continual TENS = konstante Impulsfolge (oben) und Burst TENS = unterbrochene Impulsfolge (unten).

 

Hochvolttherapie (MD 500)

HOCHVOLTTHERAPIE (MD 500)

DEFINITION

Die Hochvolttherapie ist eine Form der Niederfrequenztherapie, die aus Amerika kommt und durch einen mikrogalvanischen Gleichstrom mit Mikroimpulsen im Hochvoltbereich gekennzeichnet ist.

 

INDIKATIONEN:

  • Schmerzen
  • Entzündungen des Bewegungsapparates
  • Weichteilschwellungen
  • Muskelverspannungen
  • Muskelschwund
  • Wundheilungsverzögerungen
  • Durchblutungsmängel
  • Sensibilitätsstörungen

 

PHYSIKALISCHE GRUNDLAGEN

Die Stromform besteht aus kurzen Doppelimpulsen (150-550 V) mit hohen Spitzenstromstärken (bis zu 2 A), aber niedrigen mittleren Stromstärken (bis zu 2 mA). Der einzelne Impuls dauert 20-40 µs, die Spitzen eines Doppelimpulses sind 40-80 µs voneinander entfernt. Die Impulsfrequenz kann meist zwischen 1 und 120 Hz gewählt werden. Nur wenige Geräte geben streng monophasische Impulse ab, bei vielen hat die Impulsfolge wechselstromartigen, biphasischen Charakter.

WIRKUNG

Die kurzen hochdosierten Stromimpulse erregen die oberflächlich gelegenen motorischen Nerven und erreichen somit bei niedrigen Frequenzen „Schüttelungen“, bei höheren Frequenzen eine Erhöhung der Muskelspannung.

Wirkungsweise der verschiedenen Frequenzen:

1- 20 Hz: Muskeleinzelkontraktion

4- 25 Hz: Verbesserung von Durchblutung und Sensibilität, Abschwellung,

               Schmerzdämpfung (chronisch)

                              25- 40 Hz: „ermüdungsfreie Muskelkontraktion“

    40 Hz: bestmögliche Muskelkontraktion

        60-100 Hz: Schmerzlinderung (akut) 

 

VORTEIL

Diese Therapieform kann auch bei Implantaten, offenen Wunden, Geschwüren, Verbrennungen, … angewendet werden.

 

FORM

Neben der Trockenbehandlung gibt es auch die Möglichkeit einer Therapie unter Wasser.

 

KONTRAINDIKATION

  • Herzschrittmacher
  • Tumore
  • Schwangerschaft
Lasertherapie

WIRKUNG

Der Effekt des Lasers ist abhängig von der Reflexion des biologischen Mediums, der Diffusion und der Transmission im biologischen Medium. Die absorbierte Energie wird in biochemische, bioelektrische und bioenergetische Effekte umgesetzt

ZIEL

Schmerzreduktion

Entzündungshemmung

Abschwellung

Stoffwechselsteigerung (Biostimulation bei Wundheilungsstörungen)

Verbesserung der Durchblutung

INDIKATION

Wundheilungsstörungen:
Ulcera, Dekubitus, Nekrosen, Narbenkeloide, Aphten, Hämatome, Schürfwunden, …

Schmerzen:
Neuralgien, Migräne, Kopfschmerzen, Schmerzen der Gelenke und der Wirbelsäule, Rheuma, Prellungen, Zerrungen, Verstauchungen, Quetschungen, Stumpf- oder Phantomschmerzen,  …

Hauterkrankungen:
Allergische Ausschläge, Ekzeme, Neurodermitis, Psoriasis, Akne, Fieberblasen, Gürtelrose, Warzen, Erfrierungen, Verbrennungen, Haarausfall, …

HNO Erkrankungen:
Tinnitus, Hörsturz, Entzündungen des Ohres und der Nasennebenhöhlen, Schwindel, …

Durchblutungsstörungen:
Zustand nach Schlaganfall, Vergesslichkeit, Konzentrationsstörungen, 
Schlafstörungen, Depressionen, Akupunktur, …

DEFINITION

Das Wort „Laser“ steht als Abkürzung des Satzes „Light Amplification by Stimulated Emission of Radiation“, was übersetzt „Lichtverstärkung durch stimulierte Emission von Strahlung“ heißt.

GESCHICHTE

Die erste Herstellung eines Lasers gelang dem amerikanischen Physiker Theodor Maimann in den Hughes Research Laboratories 1960 in Form eines Rubinlasers (Wellenlänge 694 nm). Im selben Jahr entwickelte der im Iran geborene amerikanischer Physiker Ali Javan (Bell Telephone Laboratories) den ersten Helium-Neon-Laser (Wellenlänge 632,8 nm). Da der Rubinlaser extrem teuer ist, setzte sich in der Praxis der Helium-Neon-Laser (wesentlich billiger) durch. Vor einigen Jahren vollzog sich ein weiterer Technologiesprung: die großen, vouminösen und auch teuren Helium-Neon-Laser (HeNe-Laser) wurden durch kleine, handliche und billigere „Diodenlaser“ mittels moderner Halbleitertechnik (Aluminium-Gallium-Arsenide-Laser = AlGaAs-Laser) ersetzt.

Seit gut drei Jahrzehnten wird auf dem Gebiet der therapeutischen Anwendung von niedrig dosierter Laserstrahlung, auch als Low Level Laser Therapy (LLLT) bezeichnet, intensiv geforscht.

PHYSIKALISCHE GRUNDLAGEN

Für die LLLT sind folgende physikalische Größen von entscheidender Bedeutung:

WELLENLÄNGE

Ein Laser strahlt immer nur Licht einer bestimmten Wellenlänge, also einfärbiges oder monochromatisches Licht ab. Für die LLLT eignen sich Wellenlängen von 600 –900 nm. Berücksichtigt man die Physiologie des Auges, so umfaßt dieser empfohlene Wellenlängenbereich den Bereich der sichtbaren orangen bis roten Strahlung (600 – 700 nm) und den für das menschliche Auge unsichtbaren Bereich des „nahen“ Infrarotes (700 – 900 nm).

LEISTUNG

Die optische Ausgangsleistung eines Lasers wird in Milliwatt (mW) gemessen. Je größer die Leistung, desto höher die Intensität des Laserstrahls. Die Laserleistung (5 mW – 500 mW) ist in der LLLT nicht die entscheidende Größe.

LEISTUNGSDICHTE

Die Leistungsdichte ist der Quozient aus Leistung und der Querschnittsfläche des Laserstrahles, der in Milliwatt pro Quadratmillimeter (mW/mm²) angegeben wird. Nur die Leistungsdichte bestimmt, ob die Therapie noch als LLLT bezeichnet werden kann oder nicht. Die Laserstrahlung ist solange von „niedriger“ Intensität (low level), so lange es zu keiner Erwärmung des Gewebes kommt. Als oberer Grenzwert gilt 1 mW/mm².

EINWIRKDAUER

Zum Erreichen eines zufriedenstellenden therapeutischen Erfolges ist eine Mindestenergiedichte erforderlich. Die Energiedichte ist das Produkt aus Leistungsdichte und Bestrahlungszeit und wird in Wattsekunden pro Quadratzentimeter (Ws/cm²) bzw. Joule pro Quadratzentimeter (J/cm²) gemessen. Dividiert man nun die Mindestenergiedichte durch die Leistungsdichte des Laserstrahles, erhält man Bestrahlzeit bzw. Einwirkdauer. Für den optimalen biostimulativen Effekt wird eine Energiedichte im Bereich von 1 – 4 J/cm² empfohlen.

EINTEILUNG

HOCHENERGIELASER

Dieser wird in der Medizin bei Operationen verwendet, um Gewebe zu schneiden oder zu verkleben (z.B. Netzhautablösung)

NIEDERENERGIELASER

Er ist tausendmal schwächer und wird deshalb auch als niederenergetischer Laser, LL-Laser (Low Level Laser), LP-Laser (Low Power Laser) oder Soft-Laser bezeichnet.

Zur Anwendung kommen Stab- oder Stiftlaser (Minilaser) für Akupunkturpunkte, Triggerpunkte, punktförmige und kleine Areale sowie Flächenlaser für größere Bestrahlungsbezirke.

Flächenlaser

Die Erklärung der Flächenlaser-Behandlung finden Sie unter „Lasertherapie“

UVA-1-Blau-Kaltlicht

Allgemeines

Ultraviolette Strahlung schließt sich dem violetten Ende des sichtbaren Lichtes (ca. 400nm) zu kürzeren Wellenlängen hin an und reicht bis zu den weichen Röntgenstrahlen. Folgende Einteilung wird verwendet: UVA: 400 – 320nm, UVB: 320 – 280nm und UVC: 280 – 200nm. UVA wird eingeteilt in UVA-1 (400 –340nm) und UVA-2 (340 – 320nm).

Das Bestrahlungsgerät führt deshalb den Namen „UVA-1-Kaltlicht“, weil es wesentliche Teile der Infrarotstrahlung filtert und somit die Wärmeeinwirkung auf den Patienten – ein großes Problem herkömmlicher UV-Bestrahlungsgeräte – erheblich reduziert.

Physikalische Grundlagen

Das Gerät „Photomed CL 250 000“ emittiert Strahlung zwischen 340 und 500 nm Wellenlänge. Durch ein spezielles Filter- und Kühlsystem wird die in den drei Metallhalogenitstrahlern (je 4000 Watt) entstehende Infrarotstrahlung größtenteils eliminiert.

Wirkung

UVA-1 wirkt entzündungshemmend und dämpft eine überschießende körpereigene Immunreaktion  (Beeinflussung der eosinophilen Granulozyten im entzündlichen Infiltrat und der Langerhanszellen der Haut). Es normalisiert den gestörten Stoffwechsel der Haut, beschleunigt die Wiederherstellung  geschädigter Zellen (Photoreparatur) und reguliert gestörte Talg- und Hormonproduktion. Darüber hinaus wird die direkte Pigmentierung angeregt (Bräunung ohne Krebsrisiko) und bei wiederholter Bestrahlung auch die indirekte (Neubildung von Melanin).

Vorteil

Herkömmliche Geräte lösen aufgrund ihrer Hitzestrahlung beim Neurodermitiker sehr oft neue Krankheitsschübe aus, während beim UVA-1-Kaltlichtgerät die entstehende Wärmestrahlung fast gänzlich eliminiert wird.

Konzept

Je nach Krankheitsbild erfolgt eine individuelle Anpassung von Dosis und Dauer der Bestrahlung.

Indikation

  • Neurodermitis (atopische Dermatitis)
  • Akne
  • Psoriasis (Schuppenflechte)
  • Lupus erythematodes
  • Hautjucken (Pruritus) 
Infrarot

Definition

Infrarotstahlen, auch Wärmestrahlen genannt, sind elektromagnetische Wellen, die im Spektrum zwischen dem sichtbaren Rot und den Mikrowellen angeordnet sind (0,76 µm – 1 mm). Für medizinische Zwecke kommt ein Bereich zwischen 780 und 5000 Nanometer (780 – 5000 nm = 0,78 – 5 µm) in Betracht. Infrarotstrahlen kommen im Sonnenlicht vor, werden in der Praxis aber mittels elektrischen Stroms erzeugt.

Geschichte

Der englische Astronom Sir William Herschel entdeckte 1801 die infrarote Strahlung als Bestandteils des Sonnenspektrums. Die Einteilung in Infrarot-A (IR-A; Wellenlänge 0,76 – 1,4 µm), Infrarot-B (IR-B; Wellenlänge 1,4 – 3,0 µm) und Infrarot-C (IR-C; Wellenlänge 3,0 – 1000 µm) ist historisch bedingt und geht auf frühere Messungen der Transmission und Reflexion optischer Gläser zurück.

Wirkung

Im sichtbaren Bereich und dem „nahen Infrarot“ (nahe beim Rot des sichtbaren Spektrums) sind die oberflächlichsten Schichten der menschlichen Haut durchsichtig, etwas tiefer werden bei hellhäutigen Menschen bis zu 70% des sichtbaren Lichtes reflektiert, während das nahe Infrarot zum überwiegenden Teil absorbiert wird. In etwa 10mm Tiefe ist praktisch die gesamte eingestrahlte Energie absorbiert. Tiefere Gewebsschichten können mittels kutiviszeraler Reflexe beeinflußt werden.

Die Wärmestrahlen verursachen eine bessere Durchblutung der Haut, es kommt zum Wärmeerythem. Damit steigt die Leitfähigkeit der Haut und ebenso die Wärmeableitung durch Konvektion. Wird eine Hauttemperatur von etwa 35 – 37° C erreicht, so kommt es zusätzlich zu Wärmeabgabe durch Transpiration.

Vorteil

 Infrarotbestrahlung eignet sich ähnlich wie Packungen zur Behandlung großflächiger Körperabschnitte. Besonders dann, wenn der Druck der Packungen oder feuchte Wärme vom Patienten nicht toleriert werden, ist sie eine ideale Alternative.

Ziel

Am Absorptionsort entsteht Wärme, dort entwickelt sich die durchblutungsfördernde, schmerzlindernde, muskeldetonisierende und resorptionsfördernde Wirkung. Auf kutiviszeralem Reflexweg erfolgt die spasmolytische Wirkung auf innere Organe. Bei lokalen Entzündungen kommt es durch IR zum Erweichen des Gewebes sowie Erhöhung der lokalen Abwehr.

Einteilung

  • Langwelliges (nahes) IR (IR-A) endet in der Papillarschicht; es wird lediglich die oberste Hautschicht erwärmt. Wärmeweiterleitung in die Tiefe erfolgt nur langsam.
  • Kurzwelliges (fernes) IR (IR-B) hat ein höheres Durchdringungsvermögen und erreicht das Unterhautfettgewebe und damit die Blutgefäße. Es kommt zur Erwärmung und Durchblutungsverbesserung mit allen positiven Folgen.

Form

  • Lokalbestrahlung
  • Ganzkörperbestrahlung (Infrarotkabinen)

Indikation

  • Chronisch entzündliche und degenerative Erkrankungen des Bewegungsapparates
  • Myalgien, Arthralgien
  • Erkrankungen der oberen Luftwege und der Nasen(neben)höhlen
  • Furunkel, Karbunkel, Abszesse
Bucky

Die Behandlung mit Bucky-Strahlen (langwellige Röntgenstrahlen) werden vor allem zur Behandlung bestimmter Hauterkrankungen angewandt.

Die Grenzstrahlen von Bucky-Strahlen werden so genannt, weil sie derart weich sind, dass sie im elektromagnetischen Spektrum ganz an der langwelligen Grenze des Röntgenstrahlenbandes liegen und sich den ultravioletten Strahlen nähern.

Geschichte

Die Strahlen sind nach dem Röntgenologen Gustav Bucky (1880 – 1963) benannt.

Physikalische Grundlagen

Es handelt sich üblicherweise um elektromagnetische Strahlen von 0,1 bis 1.2 µm (=1 – 12 A°). Zu ihrer Erzeugung benötigt man Spannungen von etwa 8 – 12 kV. Bucky-Strahlen werden von einer 30 cm dicken Luftschicht, in der Haut bereits in einer Tiefe von 1,5mm absorbiert.

Anwendung im ZEILEIS Gesundheitszentrum:

10kV    4,9mA 10s

20kV    5,5mA 10s

Wirkung

Bucky-Strahlen sind ein starkes Stimulans für die Antikörperproduktion in der Haut. Gleichzeitig bewirken sie auch durch den Zerfall älterer Zellen der Haut und ihrer Drüsen eine Antikörperwirkung und damit eine Umstimmung. 

Vorteil

Die Bestrahlungen dauern weniger als 1 Minute und verursachen keinerlei schmerzhafte Reaktionen.

Indikationen

Hauterkrankungen:   

  • Ekzeme
  • Schuppenflechte
  • Neurodermitis
  • Sklerodermie
  • Lupus erythematodes
  • Hämangiome
  • Narben
  • Akne
  • begrenzter Haarausfall
  • Pilzerkrankungen
  • Juckreiz
  • unspezifische Entzündungen

Augenerkrankungen:        

  • Entzündungen, Verletzungen, Verätzungen und Geschwüre der Hornhaut
  • Bindehautentzündungen
  • Entzündungen des Tränenapparates
  • Trigeminusneuralgie (Gesichtsschmerz)
Kryo (Kaltluft)

Bei der Kryotherapie (Kältetherapie) nutzt man Kälte, um einen therapeutischen Effekt zu bewirken. Die Kälte wird mittels Kältepackungen im Rahmen der Physikalischen Therapie angewendet.

Anwendungsgebiete sind vornehmlich entzündliche Prozesse mit klassischen Entzündungszeichen wie Rötung, Schwellung und Überwärmung.

Die Kryotherapie kommt vornehmlich in der Rheumatologie und der Scherztherapie zum Einsatz.

Indikationen:

  • Rheuma
  • Arthrose
  • Polyarthritis
  • Psoriasis-Arthritis
  • Morbus Bechterew
  • entzündliche Gefäßerkrankungen
  • Bindegewebserkrankungen
  • Gicht 
  • Sehnenansatzreizungen 
  • Schleimbeutelentzündungen
  • Osteoporose
Unterwassertherapie (Einzel, Gruppe)

Bei der Unterwasser-Heilgymnastik werden aktive und passive Bewegungsübungen im modernen Thermalwasserbecken ausgeübt, wobei die physikalischen Eigenschaften des Wassers genützt werden: Temperatur, Wasserdruck, Auftrieb und Widerstand.

Beispiele für Indikationen:

  • Rehabilitation nach Verletzungen (z.B. Kräftigung)
  • Rehabilitation nach Schlaganfällen (z.B. Lähmungen)
  • Bewegungseinschränkungen von Gelenken

Untersuchungen im Diagnose- und Therapiezentrum (Krankenanstalt)

  • Standardlabor inkl. Harnuntersuchung

  • Röntgen

  • EKG

  • Fahrradergometrie

Preisliste der Leistungen im Diagnose- und Therapiezentrum (Krankenanstalt)